Artheon-Kunstpreis
Artheon hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Gegenwartskunst und Kirche zu fördern. Gelungene Beispiele zeigen, dass die offene Begegnung und Zusammenarbeit für beide Seiten überaus fruchtbar sein kann. Mit dem Artheon-Kunstpreis sollen Projekte unterstützt und publik gemacht werden, die exemplarisch für einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst, Kirche und Theologie sind und im künstlerischen Prozess neue Sichtweisen und Fragestellungen eröffnen.
Die ersten vier Preise wurden kuratiert von Jean-Christophe Ammann, Hans Gercke, Walther Zügel und Christoph Tannert. Im Jahr 2008 wechselte die Preisvergabe vom Kuratoren- zum Jurorenprinzip. Der fünfte Preis wurde von einer vom Artheon-Vorstand bestimmten Jury für innovative Kunstprojekte vergeben. Mit über 60 Einreichungen von Projekten erreichte der Artheon-Preis schon im ersten Jahr seiner Ausschreibung in neuer Form das Ziel, eine umfassende Bestandsaufnahme aktueller künstlerischer Arbeiten im kirchlichen Kontext zu erstellen.
Der Artheon-Kunstpreis wird bundesweit ausgeschrieben. Interessentinnen können sich bewerben. Die Auszeichnung gilt sowohl den Künstlerinnen und Künstlern als auch den Auftraggebern. Der Preis will Bauherren und Veranstalter zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst ermutigen.