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Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche
Franz Bernhard: Was ist der Mensch, Predigerkirche Rottweil. Links: Liegende mit weißem Kopf, 1993, Holz-Eisen; Mitte: Geschützter Kopf, 1984, Holz-Eisen; Rechts: Männliche Form, 1982, Bronze, Weibliche Form, 1982, Bronze.
 

Religion und Kunst sind die primären Quellen der Kultur, aus der andere wie Wissenschaft und Technik erwachsen. Sie stehen deshalb in einer besonderen Verantwortung, sich mit ihren unterschiedlichen Formen und Ausdrucksweisen an den gesellschaftlichen Verständigungsprozessen zu beteiligen
(Kölner Manifest)


Anfänge und Gründung
Seit Beginn der achtziger Jahre hat das Interesse an der zeitgenössischen bildenden Kunst in den Kirchen stark zugenommen. In kurzer Zeit entstanden Begegnungsorte für Gegenwartskunst und Kirche in Berlin, Hamburg, Köln, Lübeck und Stuttgart. International beachtete Tagungen des Deutschen Evangelischen Kirchbautags sorgten ebenso für Aufmerksamkeit wie Ausstellungen des Marburger Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart.

Es lag nahe, Künstler, Galeristen, Philosophen, Theologen, Leiter kirchlicher Bauämter und Ausstellungs- macher zu einem Ideen- und Erfahrungsaustausch zusammenzuführen. 1989 wurde eine bundesweite Initiative zur Begegnung von Gegenwartskunst und Kirche ins Leben gerufen, die in die Gründung von Artheon einmündete. Die international und überkonfessionell arbeitende Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche e. V. Artheon wurde am 26. Februar 1992 in Frankfurt/M. gegründet.


Arbeitsbereiche

  • Veranstaltung von Tagungen, die dem Austausch über Ausstellungenvon Gegenwartskunst im kirchlichen Bereich dienen und die theoretische Klärung von Qualitätsstandards für zeitgenössische Kunst fördern.
  • Unentgeltliche Beratung von Künstler, Aussteller und kirchliche Institutionen bei Ausstellungsvorhaben und Kunstkäufen.
  • Förderung von Ausstellungsvorhaben und Stitung des Artheon-Kunstpreises.
  • Herausgabe des Bulletin Mitteilungen Artheon mit Grundsatzartikeln und einem internationalen Veranstaltungs- und Ausstellungskalender.


Ziele

  • Die Eigenständigkeit von Gegenwartskunst als Chance der Kirche zu erkennen,den Dialog zwischen Künstlern und Kirche zu fördern.
  • Aufbau eines Netzwerks für alle, die sich für qualitative Gegenwartskunst in der Kirche engagieren.
  • Schaffung opitimaler Voraussetzungen für Ausstellungen im kirchlichen Raum.


VorstandSatzung Kölner Manifest